Ernst-Reuter-Schule, Karlsruhe

Auf der Suche nach dem Polarlicht

Unvergessliche Tage auf Island / Geysire und Vulkane / Live-Schaltung an die Schule

Der Redaktionsausflug unserer Schülerzeitungsredaktion stellt Jahr für Jahr einen echten Höhepunkt im (Schul-)Leben der jungen Redakteure dar. Dieses Jahr sollte dabei alles bisher dagewesene locker toppen, denn das Ziel sollte Island sein, die traumhaft schöne Vulkaninsel.

 

Vorab besuchte uns der Karlsruher Starfotograf Paul Gärtner, um uns letzte wertvolle Tipps zu geben. Die meisten Fragen drehten sich dabei ums Thema Polarlichter. Welche Belichtungszeit stelle ich ein? Kann ich das Spektakel auch mit dem Smartphone einfangen? Um dieses Naturschauspiel überhaupt erleben zu können, braucht man zunächst einmal vor allem eines: Ganz viel Glück! Polarlichter tanzen nämlich nicht jeden Tag am Himmel. Wie wir gleich nach unserer Ankunft bei einer Führung durchs Museum „Aurora Reykjavik“ erfuhren, braucht es neben einem klaren Himmel, vor allem ein Minimum an Lichtintensität und möglichst wenig Außenlicht. Zumindest letztere Voraussetzung erfüllte unser Trip mit Leichtigkeit, hatten wir doch ein Ferienhaus (mit Jacuzzi!) mitten in der isländischen Wildnis gebucht, weit weg von den Lichtern der Stadt.

 

Schon am ersten Abend sagte die „Aurora Forecast“ eine recht hohe Intensität voraus, so dass wir uns am frühen Abend warm anzogen und unsere Kameras richteten. Es konnte also losgehen mit unserer kleinen „Polarlicht-Safari“. Mit unseren Mietwagen fuhren wir weiter und weiter ins off und, Trommelwirbel, plötzlich war es da: Das Polarlicht, Aurora Borealis! Zunächst noch kaum von einer Wolke zu unterscheiden, zeigte es sich mit der Zeit zunehmend stärker, wechselte die Farben von hellgrün über dunkelgrün bis hin zu pink. Was für ein Schauspiel!! Die tanzenden Lichter machten uns ganz warm ums Herz, was auch nicht ganz unwichtig war bei gefühlten Temperaturen von minus 15 Grad. Nach etwa zwei Stunden lösten sich die Lichter tanzend über dem ganzen Himmel auf und wir fuhren freudig zurück zu unserer schönen Unterkunft, wo wir sofort den Jacuzzi anwarfen und die Bilder auf den Rechner zogen. Chefredakteurin Novalee Fürst machte sich sogleich an den ersten Bericht unseres Island-Reports. Schließlich wollten wir in quasi Echtzeit auf unserem Blog ernschtle.de aus Island berichten. Am letzten Morgen unseres viertägigen Island-Abenteuers schalteten wir uns dann sogar per Video-Livekonferenz in den Musiksaal unserer Schule. Die erste Live-Schaltung in der Geschichte der Ernst Reuter Schule!

 

Dazwischen lagen natürlich noch viele weitere Erlebnisse wie der mächtige, zugefrorene Gulfoss Wasserfall, die bekannten Geysire und Vulkane. Dazu die hübsche, coole Hauptstadt Reykjavik mit netten Läden und Restaurants. Anscheinend sollen hier die glücklichsten und gebildetsten Menschen der Welt leben. Irgendwie konnte man das wirklich nachvollziehen. Wirklich ein tolles, spannendes und auch sehr soziales Land. So sind z.B. die Schwimmbäder Islands meist kostenlos für Kinder und Jugendliche. Dort, genauso wie in öffentlichen Einrichtungen oder Banken, gibt es zudem immer umsonst Kaffee oder Tee, was wir wiederum sehr nice fanden.

 

Für uns werden die Tage, die Geysire, das Polarlicht auf jeden Fall unvergesslich bleiben. Auf unserem Blog kann man unsere Island-Reise nachverfolgen. Noch interessanter ist aber bestimmt unser Island-Abend am Mittwoch, den 08. Mai., zu welchem wir alle interessierten Bürger herzlich einladen möchten. Wir haben wirklich tolle Bilder geschossen und Videos gedreht, das wollen wir gerne noch mehr Leuten zeigen. Erfahren Sie mehr über das Polarlichter und Geysire und kommen Sie zu unserem Island-Abend. (Sporthalle, Beginn 19:30 Uhr, Eintritt frei)