Ernst-Reuter-Schule, Karlsruhe

ERS-Schüler üben Existenzgründung

Fachjury bewertet Einfälle der Schüler / John überzeugt mit seiner Idee „Drink & Eat“

Zum Abschluss der von Frau Schwarz geleiteten Unterrichtsreihe „NFTE-EBA“ stellten die Schülerinnen und Schüler der achten und neunten Klasse ihre Geschäftsideen einer fachkundigen Jury vor. Karlheinz Schwarz (Netted Automation GmbH), Annette Becker (u.a. NFTE-Teacher), Frau Dr. Galler (Mathematikerin) sowie Herr Tobias Dieterle (Edeka Familie Behrens) bewerteten die Präsentationen und gaben den „potenziellen Jungunternehmern“ hilfreiche Tipps mit auf den weiteren beruflichen Weg. Zu den Kriterien der Jury gehörten dabei unter anderem der erstellte Businessplan der Schüler oder die tatsächlichen Marktchancen ihrer Erfindung. Aber auch das persönliche Auftreten und die erfolgreiche Umsetzung der Präsentationstechniken gingen in die Punktevergabe mit ein.

 

"NFTE" steht für "Network for teaching Entrepreneurship": In einem handlungsorientierten Unterricht entwickeln die Schülerinnen und Schüler eine eigene Geschäftsidee und erstellen dann einen Businessplan mit den Themen Zielgruppenanalyse, Bilanzierung, Werbung oder Vertriebsmöglichkeiten. Unternehmerisches Denken, Eigeninitiative und Selbstvertrauen wird dabei gefördert. Die drei besten Präsentationen wurden am 29. Juni 2017 von der Jury mit Preisen belohnt. Alyssa führte den Wirtschaftsvertretern ihre Idee „Becher mit Effekt“ vor. Ihr Unternehmen möchte Becher, die eine Nebenfunktion haben, entwerfen. An den Bechern ist ein Schwamm befestigt, der es schneller ermöglicht, verschüttete Flüssigkeiten aufzuwischen. Das Sommergetränk 2017 „Dragonfruit“ wurde mit leckeren Kostproben von Philipp vorgestellt.

 

Besonders überzeugt hat die Jury die Idee von John, der seinen Bauchladen “Drink & Eat“ für die Karlsruher Straßenbahn vorstellte. Für dieses Geschäftsmodell wurde er mit einem ersten Preis belohnt Zum Abschluss des Kurses erhielten alle Schüler ein Zertifikat, das für die spätere Bewerbung nützlich ist.

 

Über das tolle Projekt folgt in Kürze noch ein Schülerbericht auf dem Ernschtle-Blog 

www.ernschtle.de