Ernst-Reuter-Schule, Karlsruhe

ERS und imsimity gewinnen Schulwettbewerb „Bildungspartnerschaften digital“

Weitere große Auszeichnung für unsere Schule!

Maker Space

Fit für die digitale Zukunft werden – das ist das Ziel des Wettbewerbs „Bildungspartnerschaften digital”. Hier gehen Schulen Kooperationen mit Unternehmen ein, um das Potenzial der Digitalisierung für die Berufsorientierung zu nutzen. Die Ernst-Reuter-Schule (ERS) in Karlsruhe hat imsimity ausgewählt und ist für die gemeinsame Projektidee nun ausgezeichnet worden. Neben dieser weiteren hochkarätigen Auszeichnung freut sich die ERS Schulgemeinschaft auch über ein Preisgeld von 5.000€.

 

Der Wettbewerb, an dem alle weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg teilnehmen können, prämiert plausibel geplante und langfristig umsetzbare Projekte, welche die Digitalisierung thematisieren und der beruflichen Orientierung dienen. Die ERS hat deshalb mit dem IT-Unternehmen imsimity aus St. Georgen im Schwarzwald das bisher analoge Format „Roter Salon“ in die Digitalität überführt.

 

Micha Pallesche, Schulleiter der ERS erklärt: „Der Rote Salon ist ein Ort, an dem sich Schüler, Lehrer, Eltern und Menschen aus dem Quartier zusammensetzen und gemeinsam überlegen, wie sie ihre Schule positiv gestalten und weiterentwickeln möchten. Schule soll dadurch noch besser werden und möglichst viele Schüler-Lehrer-Eltern-Ideen berücksichtigen. Partizipation und Teilhabe sämtlicher Akteure stehen dabei im Vordergrund.“

 

Ein Teil dieser Menschen, die direkt und indirekt von den Aktivitäten der Schule betroffen sind, steckte im November 2020 in einem Online-Meeting ihre kreativen Köpfe zusammen. Ziel war es mit den Virtual Reality (VR) Experten von imsimity zukunftsorientierte, digitale Möglichkeiten zu diskutieren. Denn alle fanden es schade, dass Corona einen „normalen“ roten Salon in Präsenz schon fast ein Jahr nicht mehr zuließ.

 

Beim Meeting nach der Design Thinking Methode waren neben den beiden Schulleitern auch zwei Professoren aus dem Bereich Mediendidaktik als Gäste dabei. Am Ende des dynamischen Online-Meetings war allen klar: Es soll ein neuer, futuristischer Kreativraum für die Schule entstehen – eine Ergänzung zum analogen roten Salon in der digitalen Parallelwelt.

 

(Goerke)