Ernst-Reuter-Schule, Karlsruhe

Mais, Klima und die Bienen - Keine Lovestory

THEA und "das Fest der Sinne"

Oebel
Fest der Sinne

Die Teilnahme am "Fest der Sinne" auf dem Karlsruher Marktplatz war Höhepunkt und gleichzeitig Abschluss des THEA Projekts von Herrn Oebel. Unsere Schülerzeitungsredaktion hat sich mit ihm am Tag danach unterhalten.

 

Ernschtle: Ganz toll, was ihr da auf die Beine gestellt habt. War die Teilnahme am „Fest der Sinne“ der Höhepunkt ihres Projektes?
Herr Oebel: Ja, klar. Das war der absolute Höhepunkt. Es war toll wie die Schüler, all das was sie zuvor gerlernt haben, hier auf dem Marktplatz mit Mikrofon fremden Menschen erklären konnten.
Ernschtle: Das war bestimmt ein langer Weg. Wie fing alles an?
Herr Oebel: Imker Peter, dessen Bienen-EBA wegen Corona dieses Jahr leider ausfallen musste, ist auf mich zugekommen und wollte mich bei THEA unterstützen. Es entstand die Idee, mit der Teilnahme am „Fest der Sinne“  einen würdigen Abschluss zu finden. Vorher mussten wir aber erstmal unsere Hausaufgaben machen.
Ernschtle: Was haben die Kids denn alles bei „Mais, Klima und die Bienen, keine Lovestory“, so der Name des Projekts, alles gelernt?
Herr Oebel: Los ging es mit Hintergrundwissen zu Mais und wie er angepflanzt wird, welche Auswirkungen Monokulturen auf unsere Böden, aber auch für das Leben von Bienen haben. Die Kids haben dann ziemlich schnell herausgefunden, warum Mais nicht blüht und dass dadurch die für uns so wichtigen Bienen keine Nahrung finden.
Ernschtle: Und dann habt ihr im Schulgarten verschiedene Pflanzen angebaut und ein Klimaexperiment durchgeführt. Wie haben die Kids mitgezogen?
Herr Oebel: Sie haben viel selbst machen können, u.a. einen Bienenschaukasten selbst zusammengebaut und die Bienen eingesetzt. Sie haben den Honig selbst geerntet, abgefüllt, mit selbst entworfenem Etikett versehen und dann hier auf dem Fest verkauft.
Ernschtle: Das klingt wirklich spannend. Wir finden es großartig wie sich die Kids hier präsentiert haben.