Ernst-Reuter-Schule Karlsruhe

Gemeinschaftsschule

Profil

Lernkultur

Folgende Punkte kennzeichnen die Lernkultur an der Ernst-Reuter-Gemeinschaftsschule:

  • Unterrichtsphasen erfolgen in größeren Einheiten und Unterrichtsblöcken
  • Aufteilung der Unterrichtssequenzen in Wochenpläne
  • Inhalte des Bildungsplans werden von den Schülern im Rahmen von Kompetenzrastern erarbeitet
  • Differenzierung der Kompetenzraster in drei unterschiedliche Niveaustufen (grundlegendes Niveau, mittleres Niveau, erweitertes Niveau)
  • Beschreibung der (Ziel-)Kompetenzen des Kompetenzrasters in Lernwegelisten
  • Selbstverantwortliches Lernen individuell und in variablen Gruppen
  • Maximum an individuellem und Optimum an kooperativem Lernen
  • Abschluss und Erreichen einer Niveaustufe durch Lernnachweise
  • Dokumentation des Lernfortschritts in einem Lerntagebuch und einem Portfolio
  • Lernbegleiter und Lerncoaches
  • Detaillierte Lernentwicklungsberichte statt Noten
  • Ganzheitliche Medienbildung ab Klasse 5
  • Erlangen von Medienkompetenz als Schlüsselqualifikation des 21. Jahrhunderts
  • Die Gemeinschaftsschule ist eine inklusive Schule

 

 

 

L.E.B.E.N.

„Geh nicht dahin, wo der Weg dich hinführt. Geh dahin, wo es noch keinen Weg gibt und hinterlasse eine Spur.“

Ralph Waldo Emerson (amerikanischer Schriftsteller und Philosoph)

L    wie Leidenschaft, Lust, Lernen…
E    wie Energie, Einsatz…
B    wie Begeisterung, Bewegung…
E    wie Engagement, Enthusiasmus…
N    wie Nachhaltigkeit, Natur, Neugier…

… das heißt konkret für uns:

  • Förderung der sozialen wie emotionalen Intelligenz in der Schule
  • Im Tun Sozialkompetenzen real erproben

Wir wollen verstärkt als Potenzialentfalter wirken und die Schüler ermutigen und inspirieren zu einer positiven inneren Einstellung und Haltung zu kommen!
In der ERS-Gemeinschaftsschule nimmt jeder Schüler verpflichtend zwei Schulstunden in der Woche an diesem Projektfach teil. Themen gibt es u.a. folgende: Talentbörse, Essenskultur, Gemeindedetektive, Ich bin wichtig, Verantwortungsjobs…                         

ganztägig lernen

Ausgezeichnetes Ganztagsschulkonzept

 

Die Ernst-Reuter-Schule ist deutschlandweit bekannt für sein kinderfreundliches Konzept einer gebundenen Ganztagsschule. So wurde die ERS wiederholt vom Kultusministerium ausgewählt, das Land Baden-Württemberg zu vertreten, sowohl bei Bildungskongressen als auch im bundesweiten Netzwerk "ganztägig lernen". Im April wurde unsere Schule von Bundespräsident Gauck für ihr Konzept einer "starken Schule" ausgezeichnet.

Ganztagsschule darf nicht nur "Lernwelt" sein, sondern sie muss eine Lebenswelt für Kinder bieten. Dies bedeutet, verstärkt Angebote zu machen, die ein harmonisches Miteinander beim Lernen und in der Freizeit ermöglichen. Durch die Rhythmisierung von Phasen der Anspannung und Entspannung wird der Lernalltag entzerrt und das Verständnis füreinander vertieft.

Ein breites Angebot an Aktivitäten (siehe unten) dient dem Erlernen von Freizeitaktivitäten sowie dem sozialen Lernen über Altersstufen hinweg. Dazu gehört auch das täglich gemeinsam eingenommene Mittagessen. Die Aufsicht obliegt den Lehrern der Schule, wodurch zusätzlich gute Kontakte entstehen. 

An der ERS werden Schülerinnen und Schüler von Montag bis Donnerstag von 7.45 bis 16 Uhr unterrichtet, freitags von 7.45 bis 13 Uhr. 

 

 

Schule, die Freude macht!

  • keine Hausaufgaben
  • veränderte Unterrichtsformen
  • leistungssteigernde Lernmotivation
  • gezielter Förderunterricht
  • Anspannungs- und Entspannungsphasen
  • Pilotschule für interaktive Whiteboards und Tablets
  • 32 Arbeitsgemeinschaften
  • verpflichtendes gemeinsames Mittagessen
  • Entleihmöglichkeit von Freizeitspielen
  • Ruheraum, Spielezimmer, Rückzugsmöglichkeiten
  • intensive Elternkontakte
  • zahlreiche öffentliche Auftritte mit Sport-, Tanz- und Musikgruppen
  • parkähnliches Schulgelände mit Fußballplätzen, Beachvolleyballfeld, riesige Freizeitflächen

Organisation

Erweitertes Bildungsangebot

Im Rahmen des ganzheitlichen Erziehungs- und Bildungskonzeptes der Ernst-Reuter-Schule finden Arbeitsgemeinschaften konzeptionell als Erweiterte Bildungsangebote (EBA) statt. Diese Angebote werden von Lehrkräften und außerschulischen Partnern wie Sportvereinen und sonstigen Kulturschaffenden durchgeführt. Darüber hinaus gibt es Angebote, die von Schülermentoren angeboten werden. Die Schüler und Schülerinnen erhalten die Möglichkeit sich ganzheitlich zu entwickeln. Sie erfahren Schule nicht nur als klassischen Lernort, sondern als Lebensort, in dem ein gemeinschaftliches Miteinander im Vordergrund steht, das nicht durch Zensuren bzw. Leistungsmessung geprägt ist. Im Mittelpunkt der Erweiterten Bildungsangebote stehen die Freude am aktiven Tun, die Stärkung der Eigenverantwortlichkeit sowie die Berücksichtigung der Schülerinteressen.

 

Erweiterte Bildungsangebote im Schuljahr 2015/16:

Fußball / Ernschtle Schülerzeitung / ErnschtleTV / Bogenschießen / Mädchen-EBA / Kunst / Schwimmen / Fit in Office / PC Kreativ-EBA / Klettern / Musik-Tanz-Projekt / Tennis / Nähen mit der Nähmaschine / Volleyball / Boxen gegen Gewalt / Handwerk / Theater / Modedesign / Natur / ERS-Schulradio / Manga / Erklärvideos / Schach / Gesellschaftsspiele / Basketball / Modenschau / Schulband / Tea for free / Fotografieren / Tischtennis / Streetdance

Berufsvorbereitung

Die Ernst-Reuter-Schule legt einen großen Schwerpunkt auf die berufliche Bildung. Diese Thematik zieht sich wie ein roter Faden durch das schuleigene Curriculum der Klassen 5 bis 10 und findet sowohl in der Schule als auch außerhalb statt. Angefangen mit dem Kennenlernen der Berufsfelder im Familien- und Bekanntenkreis werden die Schülerinnen und Schüler langsam an die Arbeitswelt herangeführt. Sie lernen im Unterricht und in gezielten Verfahren wie dem Profil AC eigene Stärken und Fähigkeiten kennen, nutzen ihre Talente, beschäftigen sich mit Bewerbungen, Lebensläufen und Eistellungsverfahren. In den Fächern Berufsorientierte Bildung und Kompetenztraining in Klasse 10 wird die Wichtigkeit der Berufs- und Studienwahl nochmals in den Focus gerückt. Das Lernen findet aber nicht nur an der Schule statt. Ein sehr gewinnbringender Baustein sind die zahlreichen Praktika, die die Schülerinnen und Schüler während ihrer Schulzeit durchlaufen. Dazu zählen unter anderem der freiwillige Girls und Boys Day, das Werkstattcamp PLUS der Handwerkskammer, das zweiwöchige Berufspraktikum in der 8. Klasse und Mitmachen Ehrensache. Durch die Kooperation mit unseren Bildungspartnern, mit der IHK und der Handwerkskammer, den Kontakt zu Personen aus der Wirtschaft und freiwilligen Helfern ist es uns möglich, Experten in die Klassenzimmer zu holen oder sie direkt an ihrem Arbeitsplatz zu besuchen und sie mit allen berufsrelevanten Fragestellungen zu konfrontieren. Zudem arbeiten wir eng mit der Agentur für Arbeit und dem BIZ zusammen. Unsere Berufsberaterin besucht die Schule regelmäßig und führt Klassen-, Gruppen- und Einzelgespräche durch.

 

Das gelungene Konzept der Berufsorientierung an unserer Schule wurde 2010 mit dem Berufswahlsiegel BORIS ausgezeichnet und im Jahr 2013 rezertifiziert. Zudem ist die Ernst-Reuter-Schule im Netzwerk „Starke Schule“, in dem sich die besten Schulen Deutschlands wiederfinden, die zur Ausbildungsreife führen.

 

 

 

Warum soll ich zur Berufsberatung gehen?

  • weil ich noch gar nicht weiß, was ich nach der Werkrealschule machen möchte
  • weil ich einen festen Berufswunsch habe, aber nicht weiß, wie ich an Adressen von Arbeitgebern komme
  • weil ich eine weiterführende Schule besuchen möchte und nicht weiß, welche und wie ich mich anmelden muss
  • weil ich Hilfe bei der Erstellung meiner Bewerbungsunterlage benötige

Unsere Schule wird seit Jahren schon von der überaus beliebten Frau Speer betreut. Sie bietet den Schülerinnen und Schülern die perfekte Anlaufstelle, sollte man Fragen rundum das Thema Arbeitswelt geht. Die Berufsberaterin hilft bei deiner Berufswahl mit einer individuellen, kostenfreien und neutralen Beratung. In der 8. Klasse kommt Frau Speer in die Schule und hält Unterricht zum Thema Berufswahl. An diesem Tag wird ein Anmeldebogen verteilt, den man ausfüllen soll. Daraufhin bekommt der Schüler automatisch einen Termin für ein Einzelgespräch zugesendet. Die meisten Gespräche finden in der Sprechstunde in der Schule statt. Man kann aber gerne auch vermerken, dass die Eltern bei dem Termin dabei sein möchten, dann bekommt man einen Termin in der Agentur für Arbeit. Wenn der Schüler anderweitig einen Termin in der Berufsberatung vereinbaren möchtet, kann man den Anmeldebogen herunterladen und per Mail an Karlsruhe-Rastatt.552-U25@arbeitsagentur.de senden.

 

Weitere Informationsmöglichkeiten:

www.planet-beruf.de

www.berufenet.arbeitsagentur.de

http://www.berufe.tv

www.jobboerse.arbeitsagentur.de

www.kursnet.arbeitsagentur.de

Roter Salon (Schulentwicklung)

Der "Rote Salon" ist ein Ort, an dem sich Schüler, Lehrer und Eltern zusammen setzen und gemeinsam überlegen, wie sie unsere Schule positiv gestalten und weiterentwicken möchten. So soll unsere Schule noch besser werden und möglichst viele Schüler-Lehrer-Eltern-Ideen berücksichtigen.

 

Im Vorfeld können Themenvoschläge eingereicht werden, die dann im "Roten Salon" diskutiert und offen gedacht werden. Ziel ist es, durch das gemeinsame Zusammenspiel aller beteiligten Gremien an der Schule eine möglichst nachhaltige und innovative Entwicklung herbeizuführen.

 

SIE HABEN EINE IDEE? DANN SCHREIBEN SIE UNS! Mail an poststelle 04130229.schule.bwl.de 

 

DIE NÄCHSTEN TERMINE ENTNEHMEN SIE BITTE DER RUBRIK "TERMINE", u.a. auf der Startseite